Sie bummeln durch eine Einkaufsstrasse, als sich Ihr Hungergefühl meldet. Erst jetzt entdecken Sie an jeder Ecke visuelle Codes mit dem Versprechen: «Hier wird der Hunger gestillt.» Bevor Sie Hunger verspürten, übersahen Sie diese Codes. Doch plötzlich genügen Ihnen kleinste visuelle Hinweise, um etwa zwischen Take-aways, Kneipen oder Gourmetrestaurants zu unterscheiden. Einigen der empfangenen Codes können Sie auch ein entsprechendes Image zuordnen. Dieser Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozess geschieht in der Regel unbewusst. Jetzt spüren Sie, worauf Sie Appetit haben, und steuern auf das entsprechende Lokal zu.
Das Beispiel illustriert, wie Menschen Angebote beachten, sobald ein Bedürfnis besteht. Die Beachtung steigt mit den Motiven, die ein Produkt, eine Dienstleistung oder irgendein Phänomen für einen Kunden interessant macht. Möchte ein Kunde nicht irgendwo seinen Hunger stillen, sondern im gepflegten Rahmen, ist er offen für alle Codes, die Gastronomie auf hohem Niveau versprechen. Viele andere Codes, die genauso für Nahrungsaufnahme stehen, werden vom Gehirn erst gar nicht gemeldet.
Wir machen die Codes in der Kommunikation sichtbar und verfügbar. Schliesslich wollen Sie mit dem richtigen Medium zur richtigen Zeit am richtigen Ort Beachtung finden. Wie das geschieht, entscheiden die Ausgangslage und der gewünschte Effekt. In Frage kommen zum Beispiel klassische Werbemassnahmen oder Mailings, Werbung im Internet oder crossmediale Kampagnen. Dieselben Beachtungsmuster gelten aber auch in vertiefend informierenden Umsetzungen wie Broschüren, Kundenmagazinen oder Websites.
Wer vor einem Kaufentscheid oder einer Meinungsfindung steht, ist besonders empfänglich für jede Art von Signal und Information. In dieser Phase der «Beachtungsbereitschaft» setzen wir ein: Wir analysieren das Wesen und das Wesentliche Ihres Angebots und der potenziellen Kundschaft. Damit generieren wir diejenigen Codes und Informationen, die Beachtung finden und einen Entscheid oder eine Meinung positiv beeinflussen.